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Ostern
das Fest des Lichtes, das die Finsternis überwältigt,
des Lebens, das aus dem geheimnisvollen Schoß der Erde entspringt,
der Auferstehung aus der Dunkelheit des Grabes, des Herrn Jesus,
der die Fesseln des Todes sprengt:
Licht ohne Schatten, Leben ohne Ende, Liebe ohne Grenzen. |
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Sonnenaufgang in Amazonien
Ein wunderbares Naturschauspiel.
Ein dunkles, samtenes Rot beginnt
erst scheu und zaghaft den schwarzen Horizont zu tönen. Von Augenblick zu Augenblick stärker,
ausdrucksvoller, bezwingt das Rot entschlossen und schonungslos die gespenstische
Finsternis. Der Glanz der Sterne wird immer fahler, bis er ganz erlischt.
Die zarte Röte wird zu warmer Glut und geht dann langsam in ein zauberhaftes
Orange über.
Die Schwärze der Nacht zerrinnt endgültig mit
dem ersten Sonnenstrahl. Unzählige Strahlen folgen, erleuchten und
erwärmen die Erde, verjagen die feuchten Nebel, die über dem
Urwald schweben, beleben Herz und Sinn noch schlaftrunkener Menschen. Feuerrot
erhebt sich die Sonne über den Horizont, immer blendender wird ihr
Schein und heller wird die Welt.
Ein neuer Tag bricht an, läßt
Leben neu erwachen und Menschen nach ewig neuen Wegen der Erfüllung
ihrer Wünsche suchen. Bald umfängt die Sonne majestätisch
Wälder und Felder, Städte und Dörfer, Hügel und sumpfige
Niederungen, taucht Flüsse und Bäche in gleißendes Silber,
spiegelt sich wider in den nie endenden Wassern von Meeren und Seen.
Jeden
Morgen wiederholt sich dieses Schauspiel der Natur. Und jeden Morgen, solange
es diese Welt gibt, wird dieses Erlebnis als Wunder erfahren. Immer wieder
geht die Sonne auf und dennoch gleicht kein Tag dem anderen. Alle tappen
wir stets im Ungewissen und können am frühen Morgen nicht erahnen,
was der eben angebrochene Tag bringen wird. |
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Herbst
Der Tage werden kürzer, die
Nächte länger.
Die Bäume färben sich. Dann fallen die
Blätter.
Nebel senken sich ins Tal.
Es ist Herbst!
Die Jahreszeit,
die uns lehrt, dass alles vergänglich ist.
Nichts bleibt! Und wir? „Wir
sind nur Gast auf Erden...“ |
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Eine Blume
Hast du schon einmal eine Blume innig betrachtet,
nicht nur im Vorbeigehen
wahrgenommen, sondern mit dem Herzen angeschaut?
Hast du schon
einmal eine Blume staunend angeblickt
und in ihr Gottes Antlitz entdeckt?
Hast du schon einmal eine Blume zerstört, zertreten, zerstampft?
Menschen,
die Blumen lieben, sind liebende Menschen!
Menschen, die Blumen schenken,
schenken ihr Herz!
Meschen, die Blumen besingen, singen zur Ehre des Schöpfers!
Menschen, die Blumen schänden, schänden Gottes Antlitz! |
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Zum Jahreswechsel
31. Dezember 2006, 24:00 Uhr - 1. Jänner 2007, 00:00
Uhr: derselbe Augenblick!
Jahresende und Jahresbeginn begegnen einander.
Das alte Jahr ist Vergangenheit, die nie wieder kehrt.
Die Zukunft kommt erst, sie ist ungewiss.
Das Jetzt ist jetzt und während ich „jetzt“ sage,
ist es schon nicht mehr.
Es fließt, zerfließt, vergeht, stirbt und wird,
erwacht, erblüht, leuchtet neu auf.
Nacht wird zum Tag, Licht vertreibt die Finsternis, Leben
besiegt den Tod.
Unser Leben geht weiter bis zum letzten Jetzt,
wenn Tod und Leben wie 24 Uhr und 0 Uhr sein werden, die
Zeit in die Ewigkeit mündet.
Bis dahin ist jeder Augenblick ein Geschenk, aber auch ein
Auftrag. |
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Advent
„Ehemals die stillste Zeit des Jahres“, sagen die
Nostalgiker.
Heute die Zeit des Trubels und der Hektik,
der langen Einkäufe,
mit viel Spaß und Unterhaltung,
Weihnachtsmann und Jingle Bells.
War Advent
einst wirklich die stillste Zeit?
Es gab ihn immer schon, den Christkindlmarkt,
den Weihnachtsrummel und Einkaufsbummel!
Stille kann nicht verordnet werden!
Die Stille müssen
wir selber suchen!
Und sie lässt sich finden! |
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