Dom Erwin unterwegs mit dem Volk Gottes am Xingu
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Prälatur

Karte der Prälatur

Die Prälatur vom Xingu ist mit 368.086 km² das weltweit größte Kirchengebiet.

Im Pfarrverband Altamira mit drei Filialkirchen und den 12 Pfarren gibt es an die 750 kirchliche Basisgemeinden.

Bischofsitz

Sitz der Prälatur in Altamira

Pfarren und ihr Patrozinium
Altamira: Herz Jesu (Kathedrale)

Kathedrale

Kathedrale

Kathedrale innen

  Maria der Unbefleckten Empfängnis
  Maria der Immerwährenden Hilfe
Anapu: Heilige Luzia
Brasil Novo: Fronleichnam
Gurupá: Heiliger Antonius
Ourilândia: Heilige Rita von Cascia
Placas: Unsere Liebe Frau von Aparecida
Porto der Moz: Heiliger Blasius
São Félix do Xingu: Heiliger Felix
Souzel: Heiliger Franz Xaver
Medicilândia: Unbefleckte Mutter Gottes der Armen
Tucumã: Unsere Liebe Frau von Aparecida
Uruará: Unsere Liebe Frau von Fatima
Vitória: Maria, Hilfe der Christen

 

Dom Erwin über die kirchlichen Basisgemeinden:

In den vergangenen Jahrzehnten hat sich in Brasilien und anderen Ländern Lateinamerikas und der Karibik eine besondere „Art und Weise Kirche zu sein“ herausgebildet. Ihr Wesen ist die Einfachheit, das Teilen, die Option für die Armen, die Solidarität mit den Ausgegrenzten sowie die samaritanische, prophetische, familiäre, feiernde aber auch missionarische Dimension.

Die Comunidades Eclesias de Base, die kirchlichen Basisgemeinden, kurz CEBs genannt, folgen dem Beispiel der christlichen Urgemeinde. Sie „halten fest an der Lehre der Apostel und an der Gemeinschaft, am Brechen des Brotes und an den Gebeten“ (Apg 2,42). Die Kinder und Jugendlichen, die Frauen und Männer, in den CEBs vereint, wollen ein „Herz und eine Seele“ (Apg 4,32) sein. Ihre Beziehungen untereinander sind geschwisterlich und gleichberechtigt. Sie teilen Glauben und Leben, sie meditieren und feiern das Wort Gottes und sind bereit, auch im Alltag davon Zeugnis abzulegen. Stärke, Kraft und Begeisterung holen sie aus der Eucharistie, „Quelle und Höhepunkt aller Evangelisierung“ (PO 5).

Geschichte

 

Die Bulle „Animarum Bonum Postulat” vom 16. August 1934 von Papst Pius XI. legt den Grundstein für die Prälatur vom Xingu, mit deren Seelsorge die Kongregation der Missionare vom Kostbaren Blut betraut wird.

 

Nach dem ersten Apostolischen Administrator Dom Armando Bahlmann, OFM (1935) ist Pater Clemente Geiger, C.PP.S Apostolischer Administrator und von 1948-1971 erster Bischof der Prälatur. Ihm folgt zehn Jahre lang Dom Eurico Kräutler, C.PP.S. Seit 1981 ist Erwin Kräutler, C.PP.S Bischof vom Xingu.